1. Wie funktioniert das PowerShaping Konzept
Die PowerShaping-Ernährungspläne sind kohlenhydratreduziert, proteinbetont und gewährleisten neben hochwertiger Fettqualität eine sogenannte hohe Nährstoffdichte. Dies bedeutet, dass Lebensmittel bereits bei vergleichsweise geringem Energiegehalt eine hohe Menge an wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen liefern. Die auf aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen basierenden energiereduzierten Ernährungspläne sind auf die individuellen Parameter Alter, Gewicht und Aktivitätslevel abgestimmt.
Die leckeren Rezeptvorschläge beinhalten sowohl Ovo-lacto-vegetarische, als auch Fleisch- oder Fischmahlzeiten.
Mit dem abwechslungsreichen PowerShaping-Ernährungsplan kann somit nicht nur der Körper mit allen essentiellen Nährstoffen versorgt werden, sondern es werden darüber hinaus gesundheits- fördernde Ernährungsgrundsätze vermittelt, die das alltägliche Ernährungsverhalten auch nach dem 6-Wochen-Programm nachhaltig optimieren können.
Die Lebensmittelauswahl wurde in Anlehnung an die LOGI-Empfehlungen (Low glycemic and insulinemic diet, was einer Ernährungsmethode zur Förderung eines niedrigen Blutzucker- und Insulinspiegels entspricht) des hochkarätigen Ernährungsexperten Prof. Dr. Nicolai Worm getroffen.
2. Wie ist das PowerShaping Konzept aufgebaut
Der Schlüssel zum Shaping-Erfolg liegt somit neben gezieltem Training und optimaler Sporternährung in der Kombination der PowerShaping- Ernährungsgrundsätze.
1. Kohlenhydrate zeitlich gezielt einsetzen und reduzieren
Eine Kohlenhydratreduktion in der Ernährung wird zur Unterstützung des Fettabbaus und zur Optimierung des Stoffwechsels empfohlen.
Die Wissenschaftler RADULIAN et al. (2009)[1] bestätigen anhand der derzeit verfügbaren wissenschaftlichen Literatur, dass niedrig glykämische Index-Diäten akut günstige Auswirkungen wie schneller Gewichtsverlust und die Verbesserung von verschiedenen Stoffwechselparameter induzieren.
Kohlenhydratarme Zwischen- und Abendmahlzeiten fördern zudem aufgrund des niedrigen Blutzuckerspiegels eine optimale hormonelle Lage und unterstützen so die Fettverbrennung sowie die Gesundheit.
2. Proteinanteil erhöhen
Proteine bieten nicht nur vorteilhafte Wirkungen hinsichtlich der Unterstützung von Reparatur- und Erholungsprozessen (Regeneration) direkt nach dem Training, sondern wirken sich auch positiv auf die Körperfettreduktion (Shapingeffekt) aus.
Eine erhöhte Proteinzufuhr während einer energiereduzierten Diät führt im Vergleich zu einer kohlenhydratbetonten Diät zu einem höheren prozentualen Körperfettverlust, wobei die Kombination mit Training einen additiven Effekt aufzeigt.
Eine proteinbetonte Diät führt laut Studien[3] in Kombination mit sportlicher Aktivität auch zu einem geringeren Muskelmasseverlust.
Der Grundumsatz (Energiebedarf des Körpers im Ruhezustand ohne körperliche Aktivität) sinkt mit einer proteinbetonten Ernährung im Vergleich zu einer fettarmen und kohlenhydratbetonten Kost weniger stark ab[4], was dem sogenannten Jo-Jo-Effekt nach einer Diät entgegenwirken kann. Zusätzliche positive Effekte von Proteinen sind eine lang anhaltende Sättigung und ein vermindertes Hungergefühl[5].
3. Gesamtkalorienzufuhr reduzieren
Eine negative Energiebilanz ist die Grundvoraussetzung für einen Gewichtsverlust und eine Körperfettreduktion. Die PowerShaping-Pläne sind daher energiereduziert und individuell auf den theoretischen berechneten Bedarf abgestimmt.
4. Nahrungsvolumen und Ballaststoffanteil erhöhen
Voluminöse Lebensmittel wie Gemüse und Obst enthalten nicht nur wichtige Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch einen hohen Ballaststoff- und Flüssigkeitsanteil bei gleichzeitig niedriger Energiedichte. Sie verhelfen so zu einem optimierten Sättigungsempfinden.
5. Hohe Qualität und ausgewogenes Verhältnis der Nahrungsfette wichtig
Ein gesunder Körper braucht Fett! Fette erfüllen aufgrund der enthaltenen Fettsäuren, zahlreiche wichtige Funktionen im Körper. Zu Unrecht standen daher Fette jahrelang auf der Verbotsliste – Fett bekommt dem Körper deutlich besser als Stärke und Zucker[6].
Quellen/Literatur:
[1]
Radulian, G. et al.: Review: Open Access Metabolic effects of low glycaemic index diets. In: Nutrition Journal 2009
[2]
Layman D.K. et al.: Dietary protein and exercise have additive effects on body composition during weight loss in adult women. In: J Nutr 2005;135:1903-1.
[3]
Meckling KA./ Sherfey R.: A randomized trial of a hypocaloric high-protein diet, with and without exercise, on weight loss, fitness, and markers of the Metabolic Syndrome in overweight and obese women. In: Appl Physiol Nutr Metab. 2007 Aug; 32(4):743-52
[4]
Pereira MA. et al.: Effects of a low-glycemic load diet on resting energy expenditure and heart disease risk factors during weight loss. In: JAMA. 2004 Nov 24; 292(20):2482-90
[5]
Paddon-Jones D. et al.: Protein, weight management, and satiety. In: Am J Clin Nutr. 2008 May;87 (5):1558S-1561S.
[6]
Gonder, U./ Worm, N.: Mehr Fett! Warum wir mehr Fett brauchen, um gesund und schlank zu sein. Liebeserklärung an einen zu Unrecht verteufelten Nährstoff. Systemed Verlag, Lünen, 2010
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